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Terrarium-Steuerung mit der C-Control-Station von Detlef Beyer |
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Willkommen zu meiner kleinen Info-Seite zum Thema "Terrarium-Steuerung". Im folgenden will ich versuchen eine mögliche Lösung zu diesem Thema aufzuzeigen - in meinen Augen ein sehr brauchbarer Ansatz mit einem überschaubaren Kosteneinsatz und nicht zu hohem Anspruch an die Elektronik-Kenntnisse des Erbauers. Auf die Idee zu der Steuerungsanlage hat mich Dirk Beckers mit seiner tollen Terrarien-Technik site gebracht. Dort findet sich die Beschreibung einer Steuerungsanlage die wirklich eine Menge an tollen features aufweist. Leider hatte Dirk, als ich an den Bau einer Anlage ging, keine Zeit um weiter an seiner Lösung zu arbeiten. Inspiriert durch seine Beschreibung habe ich mich dann bei Conrad Elektronic (mit denen ich ansonsten nix zu tun habe) umgesehen und bin bei den gleichen Modulen hängen geblieben, die auch Dirk für seine Anlage vorgeschlagen hat (mit einem kleinen Unterschied). Doch zurück zum eigentlich Hintergrund für all die Gedanken, die sich auf dieser Seite wiederfinden. Mein erstes Terrarium für Dendrobaten hat bei mir Einzug gehalten. Ein ganz tolles - wie ich finde. Gebaut hat es Peter Nowark für mich. Mit Teichen, Regen- und Nebelanlage.
In dem Bild seht Ihr sehr schön die Zuleitungen zur Regenanlage, den Lüfter und den Zugang für den Ultraschall-Vernebler. Die Technik für ein optimales "Frosch-Klima" war also vorhanden - nur womit sollten die Geräte gesteuert werden? Neben dem Ein- und Ausschalten von Licht, Klima und Lüfter wollte ich auch regelmäßig die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen und möglichst automatisch regulieren. 5 einfache Zeitschaltuhren hätten zumindest den ersten Anspruch grundsätzlich erfüllt. Allerdings kosten auch 5 Zeitschaltuhren ihr Geld. Dann kam mir der Gedanke einen PC (um genau zu sein: einen MAC) für die Steuerung einzusetzen. Das wäre zum einen ein recht hoher Aufwand (wenn der PC für nix anderes mehr zu bebrauchen wäre) und auch nicht unbedingt ausfallsicher (PC stürzen dann doch gerne mal ab). Also muß eine Alternative her - die ich in der C-Control-Station bei Conrad gefunden habe. Im Gegensatz zu der M-Unit aus gleichem Haus sitzt die Technik bei der C-Control Station in einem kompakten Gehäuse - dafür müssen wir auf ein paar Ein- und Ausgänge verzichten. Das könnte ein Thema werden, wenn mit der C-Control mehr als ein Terrarium gesteuert werden soll. Die C-Control Station wird zum Preis von 199,95 DM inklusive zweier Temperatursensoren (sehr klein) geliefert.
Für die C-Control Station kann auf einem Windows-PC ein Programm entwickelt werden (in BASIC) und dieses wird dann vom PC in die C-Control Station übertragen. Da das Programm in einem EPROM abgelegt wird, bleibt das Programm auch bei einem Stromausfall erhalten. Der Speicher der C-Control Station ist ca. 8KB groß und der nicht vom Programm belegte Bereich kann für das Speichern von Meßwerten benutzt werden. Auf der Frontseite befinden sich ein Start- und ein Reset-, sowie 4 Funktionstasten. Ein Nachteil der C-Control Station gegenüber der M-Unit ist eine fehlende Autostart-Funktion. Sollte also der Strom ausfallen, wird die Station nicht selber neu starten. Umgehen kann man diese "Schwäche" indem man den Start-Schalter kurzschließt (und dabei dann die Garantie verliert). Die C-Control Station besitzt außerdem bereits zwei angeschlossene Temperatursensoren mit einer Genauigkeit von +- 0.5 Grad, eine serielle Schnittstelle (RS232), zwei 220V Relais (max. 6A), 4 analoge Ein-/Ausgänge und 6 digitale Ports. Da ich 5 verschiedene Verbraucher schalten will (2*Licht, Regen, Nebel, Lüfter), muß ich weitere 3 Relais einsetzen, die an drei der digitalen Ports angeschlossen werden. Diese drei Relais brauchen eine eigene Stromversorgung (12V).
Jetzt fehlt uns noch ein Feuchtesensor (relative Luftfeuchtigkeit), der an einen der freien Analog-Eingänge angeschlossen wird.Leider ist das von Conrad angebotene Teil ein wenig groß (ca. Streichholzschachtel).
An der Zuleitung sitzt ein Stecker, der leider nicht an unsere C-Control Station paßt. Also ab damit und die Kabel wie folgt mit der Station verbinden:
Dann fehlt noch die Uhrzeit denn wir wollen die Verbraucher ja zeitabhängig ein- oder ausschalten. Für die C-Control Station bietet Conrad eine Antenne für den Empfang eines Zeitsignals. Diese DFC Antenne kostet fast 80,- DM - zur Not geht es auch ohne. Das Mac/PC-Programm ist bereits um diese Funktion erweitert worden, so daß die Zeit vom PC gesetzt werden kann.
Für den Anschluß an den PC (für die Übertragung des Programms in die Station unbedingt benötigt - einmal - danach nur noch als Option benötigt) ist eine Schnittstelle und ein Kabel bei der C-Control Station dabei. Die Stromversorgung erfolgt über einen 220V Anschluß (auf eine vernüftige Verdrahtung achten!) direkt an die Station und an das Netzteil für die zusätzlichen Relais. Die Station kann alternativ auch über 12V= versorgt werden. Dies nutzen wir für eine Notstromversorgung. An die Station wird ein 12V 1.2A Bleiakku angeschlossen, der bei einem Ausfall der Netzspannung für eine gewisse Zeit die Funktionen der Steuereinheit sicherstellt. Beide Stromzuleitungen werden von meinem kleinen Programm überwacht und bei Ausfall sendet die Station eine entsprechende Meldung an den angeschlossenen PC. |
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